Herren Trachtenschuhe
Die Trachtenmode wird erst durch die passenden Accessoires authentisch. Unbedingtes Muss sind Trachtenschuhe. Die klassischen Haferlschuhe lassen sich perfekt zu Lederhose und Trachten kombinieren. In Bayern und Österreich trägt man den Trachtenschuh traditionell mit einem dicken Wollstrumpf mit Zopfmuster.Richtig zünftig gekleidet ist man auch mit einem Trachtenstiefel, der an einen Bergstiefel erinnert. Die dicke Profilsohle, derbes Leder und eine Ösenschnürung sind typische Erkennungszeichen des wetterfesten Schuhs.Trachtenschuhe werden in der Regel aus Leder, sehr häufig Nappaleder, Veloursleder, Nubukleder oder Hirschleder gefertigt. Sie tragen sich deshalb äußerst angenehm. Moderne Farbkombinationen machen den Trachtenschuh zu einem Schuh, den junge Herren mit modischem Gespür auch gerne als Freizeitschuh tragen. Torfantik, Urigantik, Tabak, Smoke und Moorantik oder Rostantik sind die angesagten Farben der Saison.
Warum Trachtenschuhe?
Zu Trachten gehören auch Trachtenschuhe. Wer zünftig auf der Wiesn unterwegs sein will oder solche Fußbekleidung im Alltag favorisiert, hat Glück: Es gibt eine große Auswahl an Schuhen, die zu den verschiedenen Trachten passen, aber auch zu unterschiedlichen Gelegenheiten des Alltags. Herren können so die Schuhe auswählen, die ihnen zum einen zwar gefallen, zum anderen aber auch praktisch, bequem und stylish sind. Ob das nun die bequemen Slipper sind, die auch zu beruflicher Kleidung getragen werden können, ob das Bergschuhe oder Bergstiefel sind oder ob es sich um Pantoletten handelt - auf unseren Seiten werden Herren fündig und können für jede Gelegenheit das passende Schuhwerk finden - und eben nicht nur passend zu Trachten.
Gelegenheiten für Trachtenschuhe
Die Trachtenschuhe tragen ihren Namen, weil sie eben zu Trachten getragen werden. Dies ist traditionell so und hat sich bis heute gehalten. Nun werden solche Schuhe aber auch zur Kleidung des Alltags getragen, in der Freizeit oder beim Sport. Wer zum Beispiel wandern geht, wird nichts gegen ein Paar gute Bergschuhe ein zuwenden haben. Für die kühlere Jahreszeit und für mehr Halt bieten sich dann die Bergstiefel an. Natürlich sieht die Trachtenmode vor, dass hier das klassische Schuhwerk getragen wird. Die Haferlschuhe haben sich durchgesetzt - übrigens nicht nur bei den Herren sind sie beliebt. Sie sind inzwischen auch sogar schon zum Dirndl der Damen üblich - bequemes Tragen geht über Eleganz. Wer im Beruf nicht auf den Anzug angewiesen ist, sondern auch ganz normal in Jeans zur Arbeit geht, kann die Trachtenmode auch hier einbringen, eben über die Schuhe. Was spricht dagegen, die Trachtenschuhe zu normalen Hosen zu kombinieren, so dass ein ganz eigener Stil entsteht? Die persönliche Note ist so zu erreichen und der Träger dieses Stils setzt ein Statement: Das bin ich und ich fühle mich damit wohl.
Materialien für Trachtenschuhe
Das Schuhwerk der Trachtenmode setzt auf klassische Materialien. So wird Nappaleder ebenso verwendet, wie Veloursleder, sehr beliebt ist hier auch das Hirschleder. Viele Herren schwören sogar auf Hirschleder, weil dieses besonders haltbar und robust ist und auch nach großer Beanspruchung noch sehr gut aussieht. Es behält seinen ganz eigenen Charme. Hirschleder sieht man an, wenn es beansprucht wurde und wenn die Trachtenschuhe ständig im Einsatz ist, dennoch verliert es nicht an Ausstrahlungskraft und Eleganz - eine gewisse Pflege natürlich einmal vorausgesetzt. Die Trachtenmode für den Herren ist allgemein so konzipiert, dass sie robust ist und etwas aushält. Keine Rede davon, sich vorzusehen und bloß nirgends anzustoßen, weil das den Materialien schaden könnte. Natürlich sind auch Veloursleder und Nappaleder widerstandsfähig, können allerdings nicht mit der genannten Lederart vom Hirsch mithalten. Verwendet werden diese Materialien natürlich auch für Bergschuhe. Wanderer schwören nicht umsonst darauf, denn sie können auch bei widrigen Witterungsbedingungen getragen werden, ohne dass die Füße gleich nass werden. Sind sie einmal durchgeweicht, trocknen sie wieder, das Leder wird dabei nicht hart. Auch hier gilt, dass eine entsprechende Pflege Voraussetzung ist, damit die Schönheit des Materials gegeben ist. Nicht nur bei Trachten ist also wichtig, dass das Augenmerk auf die Pflege gerichtet wird.
























































